Im Winter, bei eisigen Temperaturen, macht mir das fotografieren von Details im Freien keinen richtigen Spaß. Deshalb habe ich bei einem Spaziergang einige Pflanzenteile gesammelt und diese dann zuhause fotografiert. Dies hat zwei entscheidende Vorteile. Erstens kann man die Pflanzen besser arrangieren, und zweitens, besteht nicht die Gefahr, dass sich die Pflanzen durch den Wind bewegen. Zudem hat man auch mehr Einfluss auf die richtige Belichtung.
Bei Makroaufnahmen mit einem Makroobjektiv ist die Schärfentiefe meist sehr gering. Je nach Brennweite und Abstand zum fotografierten Objekt, kann diese schon mal weniger als 1 mm betragen. Will man das Objekt im Ganzen scharf bekommen, dann kann man mehrere Aufnahmen machen, bei denen man die Schärfe jeweils ein wenig nach vorne oder hinten verlegt. Mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes, das Fokus-Stacking unterstützt, kann man die Einzelbilder anschließend miteinander verrechnen und erhält so ein durchgängig scharfes Bild. Anhand eines Löwenzahnbildes habe ich diese Methode schon einmal vorgestellt. Allerdings nur mit dem fertigen Bild. In diesem Beitrag sehen Sie den Vorher/Nachher Vergleich.
Um diesen ca. 4 cm großen Pilz an einem Baumstamm von vorne bis hinten scharf zu bekommen, waren 18 Einzelaufnahmen nötig. Beim verschieben der Mittellinie sieht man den Unterschied zwischen dem Einzelbild und dem gestackten Bild.
Links das Einzelbild und rechts das aus 18 Aufnahmen zusammengesetze Bild
Bei Makroaufnahmen hat man das Problem, dass die Schärfentiefe teilweise weniger als 1 mm beträgt. Durch das Zusammenfügen mehrerer Bilder mittels Fokusstacking lassen sich Motive allerdings von vorne bis hinten scharf abbilden. Für das Bild des Löwenzahn wurden 13 Bilder miteinander verrechnet.
Ein sehr interessantes Fotothema, dem ich mich dieses Mal gewidmet habe, ist Rauch. Das faszinierende daran ist, dass jedes Bild ein Unikat ist und nicht reproduziert werden kann. Es entstehen dabei sehr faszinierende Gebilde wie bei dem ersten Bild. Als ich das Bild in Ruhe betrachtete, entdeckte ich rechts oben ein Frauengesicht mit Nase und darunter den Lippen ihres Mundes.
Die menschliche Iris zu fotografieren ist ein sehr spannendes Thema der Fotografie und gehört zum Bereich der Makrofotografie. Um ein Bild der Iris auszudrucken benötigt man eine sehr hohe Auflösung, da diese nur ca. 1 cm groß ist, und man muss mit dem Objektiv sehr nahe an das Auge heran. Um dies zu realisieren ist ein Makroobjektiv mit Zwischenring oder Balgengerät unabdingbar. Die größte Herausforderung liegt aber in der Vermeidung der Reflexionen, da sich durch die Wölbung der Iris alles vor, neben, über und unter dem Auge in der Iris spiegelt. Die zweite Herausforderung ist die exakte Fokussierung. Bei einem Makroobjektiv ist die Schärfentiefe sehr gering und mit Zwischenring oder Balgengerät schrumpft sie auf wenige zehntel Millimeter.
Mit viel Geduld und sehr vielen Aufnahmen, wird man am Schluss aber mit schönen und außergewöhnlichen Bildern belohnt.
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