Aufbaukurs-Fotografie

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Im Aufbaukurs-Fotografie wird das theoretische Wissen, das im Grundkurs-Fotografie vermittelt wurde, in der Praxis geübt. Bei einer gemeinsamen Fototour fotografieren wir verschiedene Bildmotive, die wir anschließend zusammen ansehen und besprechen werden. Einzelne Bilder werden wir mit einem Bildbearbeitungsprogramm noch auf verschiedene Art und Weise bearbeiten, um einen kleinen Einblick in die fast grenzenlosen Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung zu geben.

Grundkurs-Fotografie

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In diesem Fotokurs vermittle ich Ihnen die Grundlagen der Fotografie mit den folgenden Themen:
  • Zusammenspiel von Blende, Verschlußzeit und ISO.
  • Welches Kreativprogramm der Kamera, P – AV – TV – M, eignet sich für welche Aufnahmesituation am besten?
  • Welche Belichtungsmöglichkeiten gibt es um korrekt belichtete Bilder zu erhalten?
  • Dateiformate RAW, JPG, TIF. Vor- und Nachteile.
  • Autofokusmethoden, Weißabgleich, Farbräume u.s.w.

Auch das Kameramenü wird ausführlich erklärt um die Kamera Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend einzustellen.

Fokus-Stacking 2

Bei Makroaufnahmen mit einem Makroobjektiv ist die Schärfentiefe meist sehr gering. Je nach Brennweite und Abstand zum fotografierten Objekt, kann diese schon mal weniger als 1 mm betragen. Will man das Objekt im Ganzen scharf bekommen, dann kann man mehrere Aufnahmen machen, bei denen man die Schärfe jeweils ein wenig nach vorne oder hinten verlegt. Mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogrammes, das Fokus-Stacking unterstützt, kann man die Einzelbilder anschließend miteinander verrechnen und erhält so ein durchgängig scharfes Bild. Anhand eines Löwenzahnbildes habe ich diese Methode schon einmal vorgestellt. Allerdings nur mit dem fertigen Bild. In diesem Beitrag sehen Sie den Vorher/Nachher Vergleich.

Um diesen ca. 4 cm großen Pilz an einem Baumstamm von vorne bis hinten scharf zu bekommen, waren 18 Einzelaufnahmen nötig. Beim verschieben der Mittellinie sieht man den Unterschied zwischen dem Einzelbild und dem gestackten Bild.

Links das Einzelbild und rechts das aus 18 Aufnahmen zusammengesetze Bild

Iris-Fotografie

Veröffentlicht in: Makrofotografie | 0

Die menschliche Iris zu fotografieren ist ein sehr spannendes Thema der Fotografie und gehört zum Bereich der Makrofotografie. Um ein Bild der Iris auszudrucken benötigt man eine sehr hohe Auflösung, da diese nur ca. 1 cm groß ist, und man muss mit dem Objektiv sehr nahe an das Auge heran. Um dies zu realisieren ist ein Makroobjektiv mit Zwischenring oder Balgengerät unabdingbar. Die größte Herausforderung liegt aber in der Vermeidung der Reflexionen, da sich durch die Wölbung der Iris alles vor, neben, über und unter dem Auge in der Iris spiegelt. Die zweite Herausforderung ist die exakte Fokussierung. Bei einem Makroobjektiv ist die Schärfentiefe sehr gering und mit Zwischenring oder Balgengerät schrumpft sie auf wenige zehntel Millimeter.

Mit viel Geduld und sehr vielen Aufnahmen, wird man am Schluss aber mit schönen und außergewöhnlichen Bildern belohnt.

Gerne fotografiere ich auch Ihre Iris.

Weitere Infos finden Sie hier: Iris-Fotografie von Richard Wöhrl Photodesign

Bild mit drei Iriden, die aufeinanderprallen.
Iris-Familienbild mit drei Iriden